Reisen in der Pandemie

Das Ehepaar L. ist überaus vorsichtig, wenn es darum geht, sich vor einer Ansteckung mit Corona zu schützen. Doch nach einem Jahr Pandemie und einem weitgehend zurückgezogenen Lebensstil ist die Sehnsucht nach Abwechslung groß. Sie freuen sich über Angebote aus der Reisebranche, die größtmögliche Sicherheit versprechen und spielen mit dem Gedanken, einen Sommerurlaub zu buchen. Doch sie sind auch verunsichert. Im letzten Jahr haben die beiden lange auf die Erstattung der Reisekosten gewartet, nachdem der Urlaubsflug abgesagt wurde. Vielen anderen in ihrem Bekanntenkreis ging es ähnlich.

Tipps der Verbraucherzentrale. mit denen sich Reisewillige gegen finanzielle Verluste absichern können.

  1. Meiden Sie Vorauszahlungen. Wer spontan bucht und kurz vor Reisebeginn bezahlt, verringert das finanzielle Risiko. Wichtig dabei ist eine klare schriftliche Regelung für den Fall, dass die Reise durch Einschränkungen unmöglich oder stark erschwert wird – zum Beispiel bei Lockdown, Beherbergungsverboten oder Ausgangssperren am Reiseziel. Viele Betroffene hatten sich im vergangenen Jahr beschwert, weil Ferienhausanbieter trotz geschlossener Grenzen bis zu 100 Prozent des Mietpreises verlangten.
  2. Pauschalreisen bieten mehr Sicherheit. Bei Pauschalreisen ist der Preis über eine Versicherung des Reiseveranstalters gegen Insolvenzen abgesichert. Dies muss das Unternehmen mit einem Sicherungsschein bei der Buchung nachweisen. Erst dann dürfen Veranstalter oder Reisebüros eine Anzahlung verlangen. Für Individualreisen gibt es diesen gesetzlichen Insolvenzschutz nicht. 
  3. Klären Sie wichtige Fragen vor der Buchung.  Vor einer Reisebuchung sollten Urlauber wissen, welche Situation sie am Urlaubsziel erwartet. Ist das Reiseziel als Risikogebiet eingestuft? Welche Einschränkungen gelten? Hilfreich bei der Vorbereitung sind die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes und die App 'sicher reisen'. Wichtig ist außerdem der Überblick, wann welche Vorauszahlungen fällig werden und welche Stornierungsmöglichkeiten im Vertrag festgehalten sind. Bei diesen wichtigen rechtlichen Fragen sollten sich Verbraucher nie auf mündliche Zusagen verlassen. Entscheidend ist, was im Vertrag steht. 

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