2018: Neues Jahr – neue Regelungen

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…für werdende Mütter:
Ab dem Jahr 2018 gilt der Mutterschutz auch für Schülerinnen, Studentinnen und Praktikantinnen. Außerdem solle es zukünftig keine Arbeitsverbote gegen den Willen der Schwangeren mehr geben. Frauen dürfen also auch an Sonn- und Feiertagen arbeiten, wenn sie das möchten.

...für Reisende:
Wer ab dem 1. Juli 2018 in Urlaub fährt, ist vom neuen Pauschalreiserecht geschützt, wenn er in Online-Portalen und Reisebüros mehrere Einzel-Leistungen bucht. Kostenlose Stornierungen gibt es für Reisende in Zukunft erst dann, wenn der Reisepreis nach der Buchung um mindestens acht Prozent steigt. Bisher lag die Grenze bei fünf Prozent.  Mallorcareisende zahlen ab der Hauptsaison doppelt so viel Touristensteuer.

…für Autofahrer:
Eine neue Norm zur Abgasmessung tritt ab 1. September in Kraft und kann für diejenigen, die einen Neuwagen zulassen, höhere Kfz-Steuern bedeuten. Für bereits zugelassene Fahrzeuge ändert sich bei der Berechnung der Kfz-Steuer nichts. Bereits seit dem 1. Januar 2018 ist die sogenannte „Endrohrmessung“ bei der Abgasuntersuchung Pflicht, damit kostet die AU circa 3 bis 4 Euro mehr.

…für Onliner:
Kostenpflichtige Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime für Filme, Sport oder Musik müssen ab dem 20. März 2018 auch im EU-Ausland verfügbar sein, ohne dass Anbieter dafür zusätzliche Gebühren erheben.

…für Bargeld-Zahler:
Wer die Euro-Banknote mit dem größten Wert noch in Hände bekommen will, muss sich sputen: Die Ausgabe der 500er-Scheine wird gegen Ende 2018 eingestellt. Die Scheine bleiben aber weiterhin unbegrenzt gültig. Weil keine neuen 500-Euro-Scheine mehr nachkommen, druckt die Bundesbank in Zukunft mehr 100- und 200-Euro-Scheine mit besseren Sicherheitsmerkmalen nach.

…für Steuerzahler:
Wer Arbeitsmittel von seinem Gehalt kauft, kann künftig 800 statt bislang 410 Euro als geringwertige Güter bei der Steuer geltend machen. Zudem steigt der Grundfreibetrag in der Einkommensteuer im nächsten Jahr für Ledige um 180 Euro auf 9.000 Euro – Verheirateten stehen mit 18.000 Euro 360 Euro mehr als bisher zu.

Was sich für Verbraucher im Jahr 2018 außerdem ändert, erfahren Sie auf der Website der Verbraucherzentrale Hessen.

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