Spezielle Sportgetränke sind überflüssig

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Sportler verlieren beim Schwitzen Flüssigkeit und Mineralstoffe. Diese Tipps helfen Ihnen, damit Sie nicht schlapp machen.

Wer Sport treibt, schwitzt und verliert Flüssigkeit und Mineralstoffe – sogenannte Elektrolyte. Ohne diese sind keine sportlichen Leistungen möglich. Damit Sie leistungsfähig bleiben, sollten Sie genügend und rechtzeitig trinken. Sonst drohen Ihnen Muskelkrämpfe und Kopfschmerzen und Ihr Energielevel kann in den Keller rutschen. Spezielle Sportgetränke brauchen Sie aber normalerweise nicht. Wenn Sie nur kurz trainieren, reicht Wasser.


Egal ob Sie nur in Ihrer Freizeit Sport treiben oder Leistungssportler sind: Keinesfalls sollten Sie durstig mit dem Training beginnen. Am besten trinken Sie etwa eine halbe Stunde bevor Sie Sport treiben ein bis zwei Gläser Wasser. Je nachdem wie intensiv Sie trainieren und wie heiß es draußen ist, verlieren Sie nämlich zwischen 100 Millilitern und bis zu drei Litern Schweiß pro Stunde.


Trainieren Sie länger als eine Stunde am Stück? Dann sollten Sie rechtzeitig für Flüssigkeitsnachschub sorgen und nicht warten, bis Sie durstig sind. Einfache und gute Sportgetränke sind Saftschorlen aus einem Teil Saft und bis zu drei Teilen Wasser. Sie enthalten Mineralstoffe und Kohlenhydrate, um die Energiespeicher aufzufüllen. Bis zu einem Liter pro Stunde können Sie während des Trainings trinken, am besten in kleinen Portionen etwa alle 15 bis 20 Minuten.


Auf Sportgetränken steht oft "isotonisch"– das bedeutet, dass in dem Getränk genauso viele Teilchen, also Zucker und Mineralstoffe, gelöst sind wie im Blut. Das hilft dem Körper die Flüssigkeit und Inhaltsstoffe besonders schnell aufzunehmen. Bei mehrstündigem und sehr intensivem Sport ist das wichtig. Es gibt aber keine rechtliche Definition für "isotonisch", wie viel Zucker und Mineralstoffe tatsächlich in den Drinks enthalten ist, kann sich stark unterscheiden. Dafür sind meistens reichlich Aromastoffe, Farbstoffe, Süßstoffe und unnötige Vitaminzusätze drin. Selbstgemachte Sportdrinks sind schnell gemixt, preiswert und ohne überflüssige Zusätze: Dafür einfach zwei Teile natriumreiches (etwa 600 mg Natrium/Liter) Mineralwasser mit einem Teil Saft mischen und fertig ist der Iso-Drink.
Für weniger intensive Trainingseinheiten reicht eine stärker verdünnte Saftschorle mit einem Teil Saft und drei Teilen Wasser aus. Sie sorgt vor allem für Flüssigkeitsnachschub. Unverdünnte Säfte, Limos und Eistee hingegen sind wegen ihres hohen Zuckergehaltes als Flüssigkeitslieferant nicht geeignet.


Nach dem Sport ist es besonders wichtig, nicht nur die Flüssigkeit, sondern auch die Elektrolytverluste zu ersetzen. Mineralwasser ist dazu ebenso geeignet wie verdünnte Frucht- oder Gemüsesäfte. Durch das Natrium und den Zucker in den Säften wird auch die Flüssigkeit besser aufgenommen. Gemüsesäfte liefern zudem reichlich Mineralstoffe, die die Elektrolytverluste ausgleichen können.

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